1950er Kleid

November 15, 2018

Hallo ihr Lieben,

ich sammel alte Nähmagazine, Schnittmuster und Nähbücher und mittlerweile habe ich eine nette kleine Sammlung. Auf der Suche nach weiteren Schätzen bin ich auf folgendes Schnittmuster gestoßen, dass ich einfach nur fantastisch fand. 

 

Es ist aus den 1950er Jahren und ist tailliert und hat einen fantastischen muschelförmigen Ausschnitt. Ich konnte nicht widerstehen und habe den Schnitt gekauft doch meine Finger haben so sehr danach gelechzt dieses Kleid zu nähen, dass ich mein eigenes Schnittmuster nach der Vorlage gezeichnet und auch umgesetzt habe.
Es war auch das erste Mal, dass ich Kimono Ärmel gemacht habe, doch die waren wirklich nicht schwer.

Ich habe also den Schnitt gezeichnet und ihn gleich auf meinem Stoff ausgeschnitten.

Hier ist die Rückenansicht:

Das Vorderteil hat wirklich enge Brustabnäher, da ich wollte, dass es so richtig eng sitzt. Dass ich sehr gerne esse ist hier leider etwas hinderlich. Die kleinen Bogen am Ausschnitt habe ich erst später hinein geschnitten.

Den Stoff hätte ich definitiv vorher bügeln sollen aber ich war etwas faul. Das passiert leider sehr oft.

Das Geheimnis einer schönen Muschelform ist, dass man wirklich winzige Stiche verwenden muss.


Das Oberteil wurde an den Abnähern, den Seiten und an dem Muschelausschnitt genäht. Ich bin auch sehr überrascht wie gut die Kimono Ärmel funktioniert haben und wie nett diese Aussehen.  Und das größte Plus ist...man muss sie nicht einsetzen. Juhu!

 Hier nun die Ansicht mit dem Rockteil. Leider habe ich den Rockteil viel zu breit geschnitten und nun hatte ich unmengen an Stoff übrig, die ich alle in Falten gelegt habe, wie am Bild vom Schnittmuster. Außerdem musste ich den Rock ziemlich oft neu legen, das war ein bisschen nervig.

Danach habe ich einen unsichtbaren Zip eingesetzt, leider habe ich dafür keine Bilder, und zuletzt habe ich den Ausschnitt von außen genäht. 

Den Saum habe ich umgeschlagen und vernäht. Der Stoff fusselt zwar ein bisschen, aber mit dem Zick-Zack Stich bekommt man dies ja gut in den Griff.

Und das letzte was ich am Kleid getan habe, war, einen Knopf an die Rückseite zu nähen mit einer kleinen Schlinge aus Gummi. Mein Zip war leider zu kurz und so habe ich das gut kaschieren können. (Außerdem war ich natürlich zu faul meinen Hintern aus dem Haus zu bewegen und einen neuen Zip zu kaufen.) Und fertig! Das wars. Ein wirklich einfaches Projekt.

Nach zwei Wochen ist das Schnittmuster endlich angekommen und ich werde definitiv versuchen auch ein Kleid nach dem zu schneidern. Danach muss ich unbedingt beide vergleichen.
 









Haare -  Pascal Prosser von Schernhorst. 

Alles Liebe,


Auris Lothol



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